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Regionalturnfest Dinhard

Tschirky Jonas 30.06.2018

Zu beginn des Wochenendes, noch in Illnau, schien mir noch alles ziemlich unorganisiert. Es war nämlich nicht so, dass wir alle zusammen nach Dinhard fuhren, sondern die Frauen mit dem Zug, ein Teil der Herren ebenfalls mit dem Zug nur etwa eine Stunde später und die anderen drei gingen mit dem Traktor und dem Wagen, den wir am Vorabend spontan noch bereit gemacht haben, und dem Auto von Tobias.

In Dinhard war die Vorfreude gross, immerhin ist es mein erstes Turnfest, die Stimmung unter den Mengen war schön, anders als das Wetter, das zu diesem Zeitpunkt ziemlich heiter aussah. Da unser Anhänger und der Traktor nicht angemeldet war, konnten wir ihn nicht zu den Zelten der Frauen parkieren, und mussten ihn an den Rand des Zeltplatzes stellen. Wir haben uns also an einem anderem Ort als die Damen eingerichtet. Zelte, Festbänke, Stühle, alles war dabei. Es wurde auch schon Zeit für die erste Disziplin, Weitsprung. Umgezogen und Aufgewärmt gingen wir zu der Anlage, und trafen da zum ersten Mal auf die Frauen. Sie waren uns böse weil wir unsere Zelte nicht bei ihnen aufgeschlagen haben. Dieser kleine Disput konnte nicht komplett geklärt werden, auf jeden Fall konnten wir uns nach dem Turnen bei einem Bier wieder versöhnen.  Die Resultate waren teils sehr gut, Justine Sprang für uns eine Zehn, auch Tobias hatte eine Persönliche Bestleistung und sprang am zweit weitesten. Danach mussten wir uns die Zeit umschlagen denn bis zum Stafettenlauf hatten wir über eine Stunde Zeit. Dies taten wir indem wir uns noch fertig einrichteten oder einfach relaxten.Stafetten lauf verlief auch ohne weitere Probleme. Danach war wieder das gleiche wie nach dem Weitsprung, ausser dass wir noch ein bisschen Beachball für den Fachtest gespielt haben. Unser Fachtest Endresultat war nicht sehr befriedigend, obwohl die eine Gruppe beim einen Test mit den Tennisbällen Tagesbestleistung erreichen konnte.Nach dem Turnen war die Erleichterung gross, das Wochenende wäre geschafft und wir konnten uns zurück lehnen. Auf dem weg zum Lagerplatz gab es noch ein Zwischenstopp wo wir zusammen angestossen haben. Beim Wagen trafen wir auf die Frauen und haben uns zusammen mit ihnen amüsiert. Abendessen gab es bis um neun Uhr, wir gingen relativ knapp, konnten uns aber trotzdem noch satt essen. Leider musste ein Teil der Jungen schon am Abend nach Hause, weil sie am Samstagmorgen für  Präsentation ihrer Abschlussprojekte in der Schule sein mussten. Nico als Pflichtbewusster Fähnrich nahm die Fahne zur Sicherheit mit. Als sie gegangen sind sind wir als TV ins Bar Zelt gegangen und erlebten einen schönen Abend.

Am nächsten Morgen waren natürlich alle top fit, scheinbar auch andere Turner, denn ein Paar haben durch ihre extrem übertriebene Musikanlage extrem übertriebene Technomusik laufen lassen. Das gefiel manchen so überhaupt nicht, Tobias nahm sein Seitenschneider und machte es kurz eine halbe Minute später war es still Tobias kommt mit einem lächeln im Gesicht zurück, er hatte Erfolg, alle waren froh. Den Samstag-nachmittag verbrachten wir in der Badi Rickenbach. Auf dem Rückweg besorgten wir uns noch Grillgut für am Abend und ein Paar prachtvolle Sonnenblumen. Nach unserem kleinem BBQ, hat uns Matias und Alexander leider verlassen dafür kam Nico wieder.

Am Abend waren wir nicht mehr alle zusammen unterwegs, Nico hatte noch paar Kollegen mitgenommen, Michael und Tobias gingen ins Chalet und ich traf mich mit einer Kollegin vom TV Wald. Der Abend war schön so weit und wir haben viele Bekanntschaften geknüpft.

Nico hat nicht bei uns geschlafen sondern bei der Grossmutter seines Kumpels, in Dinhard. Darum sahen wir ihn am Sonntag auch nicht mehr. An was er nicht gedacht hat ist die Fahne er hat sie am Samstag bei sich zuhause gelassen, zum glück fand die Fahne am Schluss doch noch ihren Weg nach Dinhard. Denn eine Rangverkündigung ohne Fahne wäre unvorstellbar gewesen. Ich hatte das Privileg die Fahne zu wehen, es war ein unbeschreibliches Gefühl vor so vielen Turner und Turnerinnen. Auf der Heimfahrt haben wir dann noch ein Abstecher am Albanifest beim Stand vom TV Pflanzschule gemacht.

Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei